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Aktivitäten rund um Moormerland

Hier sind die schönsten und interessantesten Ausflugstipps rund um unser Moormerland Kontaktformular.

Timmeler Meer

4 Km entfernt: Das Timmeler Meer im Herzen Ostfrieslands ist ein ca. 25 ha großer und 6-12 m tiefer Binnensee mit Badestrand umgeben von saftigen Wiesen und verbunden mit zahlreichen Seitenarmen.
Freizeitkapitäne können von hier über die Ems zur Nordsee schippern.  
Am Timmeler Hafen starten regelmäßig Ausflugsfahrten mit einem alten Torfschiff “Gretje”.
Natürlich kann man hier auch Tret-, Ruderboote und Kajaks leihen.
Nur unweit von hier die alte Seefahrtschule, denn viele Fehnbewohner fuhren damals zur See.
Entlang an Wieken und Kanälen vorbei an den typischen weißen Klappbrücken führen herrliche Rad- und Wanderwege.

Emden

30 Km entfernt : Emden

Gegensätze ziehen sich an?

Vielleicht erklärt das, warum Emden so viele verschiedene Gesichter hat. Wie zum Beispiel einerseits eine starke Wirtschaftslandschaft mit einem florierenden Seehafen, modernster Windkrafttechnik und natürlich dem Volkswagen-Werk, und auf der anderen Seite eine beeindruckende Museumslandschaft mit so hochkarätigen Häusern wie der Kunsthalle in Emden, dem Ostfriesischen Landesmuseum und der Johannes a Lasco Bibliothek.

Oder ist unsere Stadt so abwechslungsreich, weil die Ostfriesen schon vor langer Zeit gelernt haben, dass Gegensätze das Leben würzig machen? Kühles graues "Schietwetter" wird mit heißem goldfarbenem Ostfriesentee zu einer wahren Wonne, zarter junger Matjes schmeckt erst dann richtig gut, wenn er von einem Schluck (oder auch zwei) herbem Bier begleitet wird, und der kräftige Seewind kreiert zwar so manch eigenwillige Frisur, vertreibt aber auch graue Wolken vom Himmel.

Was auch immer es sein mag, dass unsere Stadt so vielfältig macht - freuen Sie sich darüber, denn es ist eine Garantie für eine spannende Entdeckungsreise ...

Willkommen in der Seehafenstadt Emden!

Blick vom Emder Rathaus

Otto-Huus in Emden,für jeden OTTO-Fan ein Muß.

Leer, 7 Km entfernt

Leer bei Nacht

Fischerdorf Greetsiel

Wer nach Greetsiel kommt, ist eingefangen vom zauberhaften Anblick eines Puppenstubenortes mit historischen Giebelhäusern aus dem 17. Jahrhundert, dem über 600 Jahre alten Fischerhafen mit seiner beeindruckenden Krabbenkutterflotte, den berühmten Greetsieler Zwillingsmühlen und malerischen Gassen...

Ein großes Angebot an Restaurants, Teestuben, Cafés und Einkaufsmöglichkeiten lassen Ihren Urlaub zu einem kulinarischen Erlebnis werden.

Genießen Sie das vielfältige kulturelle Unterhaltungsprogramm vom Shanty Chor Auftritt bis zum klassischen Konzert in der historischen Greetsieler Kirche.

In Greetsiel haben Sie viele Möglichkeiten Ihre Urlaubsregion auf dem Wasserwege kennen zu lernen. In den Ferienzeiten gibt es zudem Ausflugsfahrten zu den Ostfriesischen Inseln.

Krummhörn - das ist das Fischer- und Künstlerdorf Greetsiel mit seinen 18 romantischen Warfendörfern an der ostfriesischen Nordseeküste am Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.


Viele dieser Dörfer lagen ursprünglich direkt am Meer. Als Schutz gegen Sturmfluten bauten die Menschen ihre Häuser auf künstlich aufgeworfenen Erdhügel - den Warfen.

Klosterstätte Ihlow,ca 12 Km

Im Jahr 1098 rebellieren in Burgund eine Hand voll Mönche und gründen einen neuen Orden; unter ihrem berühmten Abt Bernhard von Clairvaux breiten die Zisterzienser sich über ganz Europa aus. Auch in Ostfriesland lassen sie sich nieder, und gründen das Kloster Schola Dei.


Das Zisterzienserkloster Ihlow wurde 1228 gegründet; unter den 28 Klöstern Ostfrieslands war es eines der bedeutendsten. Vom Zisterzienserkloster Ihlow verbreiteten sich neue Techniken und Methoden in der Landwirtschaft, im Wasserbau, im Bauwesen und Handwerk. Als Folge von Reformation und Säkularisation wurde das Zisterzienserkloster 1529 abgerissen; die Steine als Baumaterial für das heute nicht mehr vorhandene Jagdschloss der ostfriesischen Grafen - westlich vom heutigen Forsthaus - verwendet.

Seit dem Frühjahr 2004 sind die Grabungsarbeiten rund um das Forsthaus wieder aufgenommen worden.

 

Das Emssperrwerk in Gandersum

Das Emssperrwerk ist ein wasserwirtschaftliches Großbauwerk des Küstenschutzes an der Unterems bei Emden in Ostfriesland. Es wurde in den Jahren 1998−2002 zwischen den Ortschaften Gandersum am Nordufer und Nendorp am Südufer der Ems errichtet. Der Abstand zwischen den Hauptdeichen beidseitig der Ems beträgt 1.040 Meter, die Gesamtlänge des Bauwerks 476 Meter mit sieben Durchflussöffnungen. Die Hauptschifffahrtsöffnung im Verlauf des bisherigen Fahrwassers hat eine Breite von 60 Meter. Die Baukosten betrugen etwa 223,6 Millionen Euro.

Das Emssperrwerk soll den Schutz der an der Ems lebenden Menschen vor Sturmfluten erheblich verbessern. Bei geschlossenem Sperrwerk werden durch Sturmfluten bewirkte Hochwasserstände von über 3,7 m ü. NN am flussaufwärtigen Vordringen in den Emslauf gehindert. Auch der Leda-Jümme-Raum, der bis 2002 allein durch das 1954 in Betrieb genommene und sicherheitstechnisch veraltete Ledasperrwerk geschützt wurde, wird nunmehr in den Schutz des Emssperrwerkes einbezogen. Die Emsdeiche hinter dem Sperrwerk müssen allerdings aus Sicherheitsgründen weiterhin erhalten und unterhalten werden.

Um der Meyer Werft in Papenburg auch künftig einen verlässlichen Weg zur See für ihren Großschiffsbau (insbesondere Passagierschiffe) bereitzustellen, bietet das Emssperrwerk die Möglichkeit, die Ems zur Überführung von Schiffen mit einem Tiefgang bis 8,5 Meter für maximal 52 Stunden anzustauen. Die Gesamtstaudauer ist gesetzlich auf maximal 104 Stunden pro Jahr begrenzt, die Stauhöhe auf höchstens NN +2,7 Meter; diese Maximalhöhe ist auch nur im Winterhalbjahr (16. September−14. März) zulässig. Für die Überführung der „Celebrity Equinox“ durfte die Ems am 20. Juni 2009 auf maximal NN +2,2 Meter am Pegel Gandersum aufgestaut werden, was 0,45 Meter über dem mittleren Tidehochwasser entspricht[2]. Die Naturschutzorganisationen WWF, BUND und NABU stimmten dem Sommerstau zu. Im Mai 2009 hatten die Verbände noch eine Klage beim Verwaltungsgericht Oldenburg gegen den Sommerstau eingereicht, diese aber schon im Juni 2009 wieder zurückgezogen.[3] Beim Aufstauen der Ems wurden in diesem EU-Vogelschutzgebiet (V10 Emsmarschen Leer-Emden) zahlreiche Vogelgelege auf Teilen des tiefliegenderen Deichvorlands und des Hatzumer Sandes vernichtet, berichtet der Wattenrat.[4] Der Werftstandort Papenburg im Binnenland wird unter anderem von Naturschützern für ungeeignet für den Bau von Schiffen dieser Größenordnung gehalten. Ohne weitreichende Eingriffe in das Flusssystem, wie dem Betrieb des Sperrwerkes und dem Ausbaggern der Fahrrinne ist die Überführung solcher Schiffe nicht möglich.

Das Emssperrwerk besitzt eine Haupt- und eine Binnenschifffahrtsöffnung, sowie fünf nicht befahrbare Nebenöffnungen. Die 60 Meter breite Hauptschifffahrtsöffnung wird von einem Drehsegmenttor geschlossen, das in der Bauart den Toren des britischen Themsesperrwerks entlehnt ist. Bewegt wird dieses Tor durch zwei Hydraulikzylinder; Wasserballast und Auftriebskörper ermöglichen eine 180°-Position des Verschlusskörpers. Im offenen Zustand ist das Tor in einer Drempelmulde untergebracht, und kann von allen Schiffen ohne Höhenbegrenzung überfahren werden.

Die 50 Meter breite Binnenschifffahrtsöffnung wird von einem Segmenttor verschlossen, das im Aufbau den Toren des Huntesperrwerks in Elsfleth gleicht. Im offenen Zustand steht das Tor waagerecht über der Ems und wird mittels Hydraulik in die geschlossene Position heruntergefahren. Diese Öffnung kann nur von (Binnen-)Schiffen befahren werden, die eine vom Wasserstand abhängige Höhe (5,25 Meter über Mitteltidehochwasser) nicht überschreiten. Außerdem ist sie nur flussaufwärts (in östliche Richtung) zu befahren.

Die Nebenöffnungen (50,0 bzw. 63,5 Meter Öffnungsweite) werden durch Hubtore verschlossen. Das Sperrwerk lässt sich innerhalb von 30 Minuten schließen, nach 45 Minuten sind alle Öffnungen wieder frei.

Das Emssperrwerk wird vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Betriebsstelle Aurich, betrieben. Die Sicherstellung des Sturmflutschutzes ist eine reine Landesaufgabe, Schiffsüberführungen werden in Abstimmung mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) durchgeführt.

 

Quelle : Wikipedia


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